Förderung für Denkmalsanierung nutzen

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Denkmalsanierung Förderung: Welche Zuschüsse für energetische Maßnahmen möglich sind

Bei denkmalgeschützten Gebäuden denken viele Eigentümer zunächst an hohe Baukosten und steuerliche Vorteile. Weniger bekannt ist, dass auch energetische Sanierungen an Denkmälern gefördert werden können.

Je nach Maßnahme kommen unterschiedliche Fördermöglichkeiten infrage. Der folgende Überblick zeigt, welche Maßnahmen nach Aussage des Experten gefördert werden können und welche Zuschüsse dabei möglich sind.

Energetische Sanierungen an denkmalgeschützten Gebäuden können gefördert werden. Dabei spielt es laut Experte keine Rolle, ob es sich um ein Wohngebäude, Nichtwohngebäude, Mischgebäude, Einfamilienhaus oder Mehrfamilienhaus handelt. Je nach Maßnahme sind Zuschüsse für die Sanierung sowie weitere Fördermöglichkeiten für Heizungen und Planungskosten vorgesehen.

Wer kann eine Förderung für ein Denkmal erhalten?

Die beschriebenen Fördermöglichkeiten gelten laut Experte unabhängig von der Gebäudeart. Dazu zählen:

  • Wohngebäude
  • Nichtwohngebäude
  • Mischgebäude
  • Einfamilienhäuser
  • Mehrfamilienhäuser

Entscheidend ist die jeweilige Sanierungsmaßnahme.

Welche energetischen Maßnahmen werden gefördert?

Gebäudehülle

Nach Aussage des Experten können unter anderem folgende Maßnahmen gefördert werden:

  • komplette Dachsanierung
  • Dämmung zwischen den Sparren von innen
  • Fenstertausch
  • Einbau einer neuen Haustür
  • Kellerdeckendämmung
  • Innendämmung aus dem Wohnbereich

Für diese Maßnahmen nennt der Experte einen Zuschuss von bis zu 20 % der Baukosten.

Fenstertausch im Denkmal

Beim Austausch von Fenstern gelten laut Experte reduzierte Anforderungen, da es sich um denkmalgeschützte Gebäude handelt.

Förderung von Planungskosten

Neben den eigentlichen Baukosten können laut Experte auch Planungskosten gefördert werden.

Dazu zählen insbesondere Leistungen von:

  • Architekten
  • Energieberatern

Diese Planungskosten können laut Aussage mit 50 % bezuschusst werden.

Förderung für Heizungen im Denkmal

Für den Austausch oder die Erneuerung der Heiztechnik nennt der Experte Zuschüsse von 30 % beziehungsweise 35 %.

Genannt werden dabei folgende Systeme:

  • Pelletheizung
  • Wärmepumpe
  • Anschluss an ein Fernwärmenetz

Kombination weiterer Fördermöglichkeiten

Wer die Sanierung entsprechend plant, kann laut Experte zusätzlich weitere Fördermöglichkeiten nutzen.

Als Beispiel nennt er den Einbau einer Wärmepumpe in Verbindung mit einzelnen Dämmmaßnahmen. Außerdem verweist er auf einen Sanierungskredit mit 3 % im Rahmen der KfW-Effizienzhausförderung Denkmal.

Darüber hinaus können die genannten BAFA- und KfW-Förderungen nach Aussage des Experten mit Landesförderungen für die Denkmalsanierung kombiniert werden.

Was bedeutet das für Eigentümer?

Eigentümer denkmalgeschützter Gebäude sollten energetische Sanierungen nicht ausschließlich unter dem Gesichtspunkt der Baukosten betrachten. Nach Aussage des Experten stehen für verschiedene Maßnahmen Fördermöglichkeiten zur Verfügung. Dazu gehören sowohl Zuschüsse für die Sanierung selbst als auch Förderungen für Planungskosten sowie weitere Programme für Heizungen und Finanzierung.

Fazit

Die Denkmalsanierung Förderung umfasst laut Experte weit mehr als steuerliche Vorteile. Energetische Maßnahmen an denkmalgeschützten Gebäuden können mit unterschiedlichen Zuschüssen unterstützt werden. Dazu gehören Maßnahmen an der Gebäudehülle ebenso wie Heizungsmodernisierungen und Planungskosten. Zusätzlich können verschiedene Förderprogramme miteinander kombiniert werden. Wer eine Sanierung plant, sollte deshalb frühzeitig prüfen, welche Fördermöglichkeiten für das eigene Gebäude infrage kommen.

FAQ

Wer kann Fördermittel für ein denkmalgeschütztes Gebäude erhalten?

Laut Experte können Fördermöglichkeiten unabhängig davon bestehen, ob es sich um ein Wohngebäude, Nichtwohngebäude, Mischgebäude, Einfamilienhaus oder Mehrfamilienhaus handelt.

Welche Sanierungsmaßnahmen werden gefördert?

Genannt werden unter anderem Dachsanierung, Dachdämmung, Fenstertausch, Haustür, Kellerdeckendämmung und Innendämmung.

Werden auch Planungskosten gefördert?

Ja. Laut Aussage des Experten können Planungskosten von Architekten oder Energieberatern mit 50 % bezuschusst werden.

Welche Heizungen nennt der Experte als förderfähig?

Als Beispiele werden Pelletheizung, Wärmepumpe und der Anschluss an ein Fernwärmenetz genannt.

Können verschiedene Förderprogramme kombiniert werden?

Nach Aussage des Experten können BAFA- und KfW-Förderungen zusätzlich mit Landesförderungen für die Denkmalsanierung kombiniert werden.

Wenn Sie Ihre Fördermöglichkeiten prüfen möchten, können Sie eine unverbindliche Erstberatung anfragen.

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