Elektrosanierung über Smart Home fördern

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Elektrosanierung fördern lassen: Wie Smart Home die Förderfähigkeit auslöst

Eine Elektrosanierung gilt als klassische Instandsetzung – Sicherungskasten, Zuleitungen, Steckdosen. Fördermittel werden dabei selten mitgedacht, weil die Maßnahme für sich genommen nicht förderfähig ist.

Über den Einbau von Smart-Home-Geräten ändert sich diese Ausgangslage. Denn was technisch zu ihrem Einbau gehört, wird mit förderfähig.

Dieser Beitrag zeigt die Kette an einem durchgerechneten Fall.

Ein Kunde wollte einen neuen Sicherungskasten, eine Zuleitung für Lichtschalter und eine neue Zuleitung für Steckdosen – 15.000 Euro, dazu 20.000 Euro für den Maler. Durch den Einbau smarter Relais, Lichtschalter und Steckdosen wird die Maßnahme beim BAFA förderfähig: Für den Einbau der Smart-Home-Geräte muss die Elektroinfrastruktur ohnehin angepasst werden, sodass Zuleitung, Zählerkasten und Malerarbeiten mit förderfähig werden. Das Smart-Home-Upgrade kostet etwa 1.000 Euro. Aus 16.000 Euro Elektrosanierung und 20.000 Euro Malerkosten ergeben sich 36.000 Euro förderfähige Baukosten und daraus ein Zuschuss von 5.700 Euro. Abzüglich der 1.000 Euro Mehrkosten bleiben 4.700 Euro Ersparnis – plus das Smart-Home-Upgrade.

Die Ausgangslage

Der Kunde wollte einen neuen Sicherungskasten, eine Zuleitung für seine Lichtschalter und eine neue Zuleitung für Steckdosen.

Dafür sollte er ohnehin schon 15.000 Euro zahlen. Hinzu kamen 20.000 Euro für den Maler.

Der Ansatzpunkt: Smart-Home-Geräte

Um das Ganze vom BAFA fördern zu lassen, wurden in diesem Fall smarte Relais beziehungsweise smarte Lichtschalter und Steckdosen eingebaut.

Denn für den Einbau der Smart-Home-Geräte muss die Elektroinfrastruktur ohnehin noch einmal angepasst werden.

Die Kette der Förderfähigkeit

Damit das Ganze technisch funktioniert und förderfähig werden kann, ergibt sich folgende Reihenfolge:

  • Zuerst werden die Smart-Home-Geräte eingebaut.
  • Infolgedessen braucht es eine neue Zuleitung – die Zuleitung ist damit förderfähig.
  • Damit diese Infrastruktur funktioniert, braucht es den neuen Zählerkasten – auch er ist mit förderfähig.
  • Schlussendlich müssen die Arbeiten abgeschlossen und die Malerarbeiten durchgeführt werden – auch der Maler wird hier förderfähig.

Die Rechnung

Das Smart-Home-Upgrade kostet etwas, je nach gewähltem System vielleicht um die 1.000 Euro.

  • 16.000 Euro Baukosten für die Elektrosanierung
  • 20.000 Euro Malerkosten
  • 36.000 Euro förderfähige Baukosten

Daraus ergibt sich ein Zuschuss von insgesamt 5.700 Euro. Davon sind die Mehrkosten von 1.000 Euro einmal abzuziehen.

Unterm Strich hat der Kunde damit rund 4.700 Euro an Baukosten gespart – und hat zusätzlich ein Smart-Home-Upgrade.

Was bedeutet das für Eigentümer?

Entscheidend ist, dass am Anfang eine förderfähige Maßnahme steht. Alles, was technisch zu ihrem Einbau gehört, kann dann mitgefördert werden – von der Zuleitung über den Zählerkasten bis zu den abschließenden Malerarbeiten.

Die Elektrosanierung selbst bleibt dieselbe. Was sich ändert, ist die Reihenfolge und damit der Umfang dessen, was in den Förderantrag gehört.

Deshalb sollte die Förderfähigkeit geklärt sein, bevor die Arbeiten beauftragt werden.

Fazit

Eine Elektrosanierung mit neuem Sicherungskasten und neuen Zuleitungen hätte in diesem Fall 15.000 Euro gekostet, dazu 20.000 Euro für den Maler. Durch den Einbau smarter Relais, Lichtschalter und Steckdosen für rund 1.000 Euro wird die Maßnahme beim BAFA förderfähig, weil die Elektroinfrastruktur für den Einbau ohnehin angepasst werden muss. Damit werden Zuleitung, Zählerkasten und Malerarbeiten mit förderfähig. Aus 16.000 Euro Elektrosanierung und 20.000 Euro Malerkosten ergeben sich 36.000 Euro förderfähige Baukosten und daraus 5.700 Euro Zuschuss. Nach Abzug der 1.000 Euro Mehrkosten bleiben 4.700 Euro Ersparnis – und das Smart-Home-Upgrade obendrauf.

FAQ

Ist eine Elektrosanierung förderfähig?

Für sich genommen nicht. Über den Einbau von Smart-Home-Geräten wird die Maßnahme beim BAFA förderfähig.

Warum wird die Zuleitung mit gefördert?

Weil für den Einbau der Smart-Home-Geräte ohnehin eine neue Zuleitung gebraucht wird.

Gehört der Zählerkasten dazu?

Ja. Damit die Infrastruktur funktioniert, braucht es den neuen Zählerkasten – auch er ist mit förderfähig.

Werden auch die Malerarbeiten gefördert?

Ja. Die Arbeiten müssen abgeschlossen werden, deshalb wird auch der Maler hier förderfähig.

Was kostet das Smart-Home-Upgrade?

Je nach gewähltem System vielleicht um die 1.000 Euro.

Wie viel bleibt unterm Strich?

Bei 36.000 Euro förderfähigen Baukosten ein Zuschuss von 5.700 Euro. Abzüglich der 1.000 Euro Mehrkosten sind das rund 4.700 Euro Ersparnis.

Wenn Sie Ihre Fördermöglichkeiten prüfen möchten, können Sie eine unverbindliche Erstberatung anfragen.

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