Fassadendämmung: drei Varianten

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Fassadendämmung: Drei Varianten von günstig bis hochwertig im Vergleich

Bei der Fassadendämmung fällt die Entscheidung meist über den Preis. Das greift zu kurz, denn die gängigen Varianten unterscheiden sich nicht nur in den Kosten, sondern vor allem in ihren Eigenschaften.

Besonders deutlich wird das beim sommerlichen Hitzeschutz – also genau dort, wo Dämmung selten mitgedacht wird.

Dieser Beitrag stellt die drei Varianten vor, benennt ihre jeweiligen Stärken und Schwächen und ordnet den Preisunterschied ein.

EPS – bekannt als Styropor – ist ein relativ leistungsfähiger Dämmstoff, hat aber Schwächen beim sommerlichen Wärmeschutz sowie beim Schall- und Brandschutz. Mineralwolle ist beim Brandschutz und vor allem beim Schallschutz deutlich besser und kostet rund 10 Euro pro Quadratmeter mehr. Holzweichfaser ist eine der hochwertigsten Varianten mit den besten Werten beim sommerlichen Hitzeschutz, dafür in den meisten Fällen die teuerste Lösung. Alle drei sind förderfähig und werden vom Staat bezuschusst.

Variante 1: EPS

EPS kennen die meisten als Styropor. Es ist ein relativ leistungsfähiger Dämmstoff – beim reinen Dämmen macht es also seine Arbeit.

Wo EPS schwächelt

Beim sommerlichen Wärmeschutz ist EPS nicht so gut. Wer im Sommer die Hitze draußen halten will, findet hier definitiv bessere Lösungen.

Auch beim Schallschutz und beim Brandschutz hat EPS Nachteile.

Variante 2: Mineralwolle

Mineralwolle ist im Vergleich zu EPS deutlich besser beim Brandschutz – und vor allem auch bei dem, was den Schallschutz angeht.

Der Preisunterschied

Allerdings kostet Mineralwolle ungefähr 10 Euro pro Quadratmeter mehr als EPS.

Durch die aktuellen Erdölpreise gleicht sich dieser Preisunterschied derzeit sogar etwas an. Der Abstand ist also nicht in Stein gemeißelt.

Variante 3: Holzweichfaser

Holzweichfaser ist eine der hochwertigsten Varianten. Sie hält die Wärme im Winter gut im Haus – der eigentliche Vorteil kommt aber im Sommer.

Der Sommervorteil

Holzweichfaser liefert besonders gute Werte beim sommerlichen Hitzeschutz und hilft dabei, die Hitze draußen zu halten.

Dafür ist sie in den meisten Fällen auch die teuerste Lösung.

Was bedeutet das für Eigentümer?

Die drei Varianten lassen sich nicht allein über den Quadratmeterpreis vergleichen. EPS ist die günstigste Option und dämmt solide, bringt aber beim Sommer, beim Schall und beim Brand die schwächsten Werte mit.

Mineralwolle hebt vor allem Brand- und Schallschutz an – ein Argument, das je nach Lage des Gebäudes schwerer wiegen kann als der Preisunterschied.

Holzweichfaser spielt ihre Stärke dort aus, wo die anderen beiden nachlassen: im Hochsommer. Wer unter aufgeheizten Räumen leidet, sollte diesen Punkt in die Rechnung aufnehmen.

Und weil alle drei förderfähig sind, verschiebt die Förderung die Reihenfolge nicht – sie senkt lediglich das Gesamtniveau.

Fazit

Für die Fassadendämmung stehen drei Varianten von günstig bis hochwertig zur Wahl. EPS, bekannt als Styropor, ist relativ leistungsfähig, hat aber Schwächen beim sommerlichen Wärmeschutz sowie beim Schall- und Brandschutz. Mineralwolle ist in beiden Punkten deutlich besser und kostet ungefähr 10 Euro pro Quadratmeter mehr, wobei sich dieser Abstand durch die aktuellen Erdölpreise etwas angleicht. Holzweichfaser gehört zu den hochwertigsten Varianten, hält die Wärme im Winter im Haus und liefert besonders gute Werte beim sommerlichen Hitzeschutz – ist dafür meist die teuerste Lösung. Egal, für welche Variante die Entscheidung fällt: Alle drei sind generell förderfähig und werden vom Staat bezuschusst.

FAQ

Was ist EPS?

EPS ist der Dämmstoff, den die meisten als Styropor kennen. Er ist relativ leistungsfähig, hat aber Schwächen beim sommerlichen Wärmeschutz sowie beim Schall- und Brandschutz.

Warum ist Mineralwolle teurer?

Mineralwolle kostet ungefähr 10 Euro pro Quadratmeter mehr als EPS. Dafür ist sie beim Brandschutz und vor allem beim Schallschutz deutlich besser.

Ändert sich der Preisunterschied?

Durch die aktuellen Erdölpreise gleicht sich der Abstand zwischen EPS und Mineralwolle derzeit etwas an.

Welche Variante ist im Sommer am besten?

Holzweichfaser. Sie liefert besonders gute Werte beim sommerlichen Hitzeschutz und hilft dabei, die Hitze draußen zu halten.

Ist Holzweichfaser nur im Sommer stark?

Nein. Sie hält die Wärme auch im Winter gut im Haus – der eigentliche Vorteil kommt aber im Sommer.

Sind alle drei Varianten förderfähig?

Ja. Egal für welche Variante die Entscheidung fällt: Alle drei sind generell förderfähig und werden vom Staat bezuschusst.

Wenn Sie Ihre Fördermöglichkeiten prüfen möchten, können Sie eine unverbindliche Erstberatung anfragen.

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