Keller im Sommer richtig lüften
Keller lüften im Sommer: So vermeiden Sie Feuchtigkeit an den Kellerwänden
Viele öffnen im Sommer automatisch die Kellerfenster, um frische Luft hereinzulassen. Gerade an heißen und schwülen Tagen kann das jedoch dazu führen, dass sich zusätzliche Feuchtigkeit im Keller bildet.
Der Grund dafür liegt in den Eigenschaften warmer Sommerluft und den meist deutlich kühleren Kellerwänden. Wer den Keller richtig lüftet, kann Feuchtigkeit an den Wänden vermeiden.
Im Sommer sollte ein Keller nicht dauerhaft gelüftet werden. Warme und feuchte Außenluft kann an den kalten Kellerwänden kondensieren und dadurch Feuchtigkeit verursachen. Gelüftet werden sollte nur dann, wenn die Außenluft kühler und trockener ist.
Warum kann Lüften im Sommer Feuchtigkeit im Keller verursachen?
Warme Sommerluft kann viel Feuchtigkeit aufnehmen. Gelangt diese warme Luft in einen kühlen Keller, kühlt sie an den Kellerwänden ab.
Dadurch entsteht Feuchtigkeit aus der Raumluft, die sich an den kalten Wänden niederschlägt. Die Kellerwände werden dadurch feucht.
Warum werden die Kellerwände nass?
Der Effekt lässt sich gut mit einer kalten Flasche aus dem Kühlschrank vergleichen. Sobald die Flasche in einen warmen Raum gestellt wird, bildet sich Feuchtigkeit auf ihrer Oberfläche.
Im Keller geschieht derselbe Vorgang: Die warme Luft trifft auf die kalten Kellerwände und Feuchtigkeit setzt sich an deren Oberfläche ab.
Wie sollte der Keller im Sommer gelüftet werden?
Bei schwüler Hitze sollten die Kellerfenster nicht den ganzen Tag geöffnet bleiben. Stattdessen empfiehlt es sich, die Fenster geschlossen zu halten.
Gelüftet werden sollte nur dann, wenn die Bedingungen draußen günstiger sind.
- Die Außentemperatur sollte niedriger sein.
- Die relative Luftfeuchtigkeit sollte niedrig sein.
- Die Außenluft sollte kühler und trockener sein als die Luft im Keller.
Was bedeutet das für Eigentümer?
Wer seinen Keller an heißen und schwülen Sommertagen dauerhaft lüftet, kann unbeabsichtigt zusätzliche Feuchtigkeit in den Keller bringen. Sinnvoll ist es deshalb, auf die Außentemperatur und die relative Luftfeuchtigkeit zu achten und nur dann zu lüften, wenn die Außenluft kühler und trockener ist.
Fazit
Das Lüften eines Kellers ist im Sommer nicht zu jeder Tageszeit sinnvoll. Warme Sommerluft enthält viel Feuchtigkeit und kann an kalten Kellerwänden kondensieren. Dadurch werden die Wände feucht. Besonders bei schwüler Hitze sollten die Kellerfenster daher geschlossen bleiben. Gelüftet werden sollte nur dann, wenn die Außenluft kühler und trockener ist. So lässt sich das Risiko zusätzlicher Feuchtigkeit im Keller verringern.
FAQ
Warum wird mein Keller nach dem Lüften feucht?
Warme und feuchte Außenluft kann an den kalten Kellerwänden abkühlen. Dabei schlägt sich Feuchtigkeit aus der Luft an den Wänden nieder.
Sollte ich den Keller an heißen Sommertagen dauerhaft lüften?
Nein. Laut der beschriebenen Vorgehensweise sollten die Fenster bei schwüler Hitze nicht den ganzen Tag geöffnet bleiben.
Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Lüften des Kellers?
Der Keller sollte nur gelüftet werden, wenn die Außenluft kühler und trockener ist und die relative Luftfeuchtigkeit niedrig ist.
Warum hilft der Vergleich mit einer kalten Flasche?
Eine kalte Flasche aus dem Kühlschrank wird in warmer Umgebung außen feucht. Nach demselben Prinzip kann sich Feuchtigkeit an kalten Kellerwänden bilden.
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