Neubauzins ab 1 %

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Neubauzins ab 1 %: So kommst du an den günstigen KfW-Kredit

Ja, es gibt aktuell einen Neubauzins ab 1 %. Viele Bauherren fragen sich allerdings: Wie bekommt man diesen Kredit überhaupt und lohnt sich der zusätzliche Aufwand?

Die gute Nachricht: Der Weg zum günstigen KfW-Kredit ist oft einfacher, als viele denken.

Was steckt hinter dem Neubauzins ab 1 %?

Bei dem günstigen Zinssatz handelt es sich um einen KfW-Förderkredit. Aktuell sind Kreditsummen von bis zu 100.000 Euro zu besonders attraktiven Konditionen möglich.

Je nach gewählter Laufzeit steigen die Zinsen zwar etwas an, liegen aber häufig noch deutlich unter den Konditionen vieler klassischer Bankdarlehen.

Zusätzlich wurde das Programm verlängert und kann derzeit noch bis zum 31.12. des laufenden Jahres beantragt werden.

Welche Voraussetzung muss ein Neubau erfüllen?

Wer heute ein Haus baut, erfüllt automatisch die gesetzlichen Mindestanforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG).

Für den günstigen KfW-Kredit reicht dieser Standard jedoch nicht aus. Das Gebäude muss den Effizienzhaus-55-Standard erreichen.

Viele Bauherren vermuten an dieser Stelle hohe Mehrkosten oder aufwendige Zusatztechnik. In der Praxis ist das jedoch nicht immer notwendig.

Mit einfachen Maßnahmen zum Effizienzhaus 55

In vielen Fällen reichen bereits einige gezielte Optimierungen aus, um den Effizienzhaus-55-Standard zu erreichen.

1. Bodenplattendämmung verbessern

Ein einfacher Ansatz besteht darin, die Dämmung unter der Bodenplatte zu erhöhen.

Anstatt beispielsweise 8 cm Dämmung einzusetzen, können 16 cm verwendet werden. Die zusätzlichen Materialkosten sind oft überschaubar, die energetische Wirkung jedoch deutlich größer.

2. Fenster mit besserem U-Wert wählen

Auch bei den Fenstern lässt sich vergleichsweise einfach Energie einsparen.

Statt Standardfenstern können Modelle mit einem verbesserten U-Wert eingesetzt werden. Dadurch reduziert sich der Wärmeverlust über die Gebäudehülle und das Effizienzhaus-Ziel rückt näher.

3. Dachdämmung optimieren

Eine weitere Stellschraube ist die Dämmung im Dachbereich.

Bereits eine etwas stärkere Innendämmung oder ein besserer Dämmstoff können ausreichen, um die energetische Qualität des Gebäudes weiter zu verbessern.

Effizienzhaus 55 ohne Lüftungsanlage oder Photovoltaik?

Viele Bauherren gehen davon aus, dass für ein Effizienzhaus 55 zwingend eine Lüftungsanlage oder eine Photovoltaikanlage erforderlich ist.

Das ist nicht immer der Fall.

Je nach Gebäudeplanung können bereits bessere Fenster, eine stärkere Bodenplattendämmung und Optimierungen im Dachaufbau ausreichen, um die Anforderungen zu erfüllen.

Entscheidend ist dabei immer die individuelle energetische Berechnung des Gebäudes.

Warum sich die Optimierungen oft lohnen

Das Interessante an diesen Anpassungen: Die zusätzlichen Materialkosten fallen häufig deutlich geringer aus als die langfristigen Finanzierungsvorteile durch den günstigen KfW-Kredit.

Mit vergleichsweise kleinen Verbesserungen an der Gebäudehülle kann unter Umständen der Sprung vom gesetzlichen Mindeststandard zum Effizienzhaus 55 gelingen.

Dadurch wird der Zugang zu attraktiven Förderkrediten möglich, die aktuell bei etwa 1 bis 2 Prozent Zinsen liegen können.

Fazit

Wer einen Neubau plant, sollte sich nicht ausschließlich am gesetzlichen Mindeststandard orientieren.

Oft reichen bereits wenige gezielte Optimierungen bei Bodenplatte, Fenstern und Dach aus, um den Effizienzhaus-55-Standard zu erreichen und von günstigen KfW-Konditionen zu profitieren.

Welche Maßnahmen im konkreten Fall sinnvoll sind, hängt jedoch immer vom individuellen Gebäude ab. Eine frühzeitige energetische Planung kann dabei helfen, unnötige Kosten zu vermeiden und Fördermöglichkeiten optimal auszuschöpfen.

Sie planen einen Neubau und möchten prüfen, ob Sie die Voraussetzungen für den KfW-Kredit erfüllen? Lassen Sie Ihre Möglichkeiten frühzeitig von einem Energieeffizienz-Experten bewerten.[/vc_column_text]

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