Haustür-Förderung: was alles dazugehört
Haustür-Förderung: 1.000 bis 3.000 Euro und was alles dazugehört
Beim Tausch der Haustür wird meist nur das Türblatt kalkuliert. Die Förderung wird dabei entweder gar nicht mitgedacht oder auf die Tür selbst beschränkt.
Tatsächlich kann der Staat für eine neue Haustür 1.000 bis 3.000 Euro dazuzahlen – und der Zuschuss bezieht sich nicht nur auf die Tür.
Dieser Beitrag zeigt, worüber der Antrag läuft, welche Arbeiten rund um den Einbau förderfähig sind und wie das Verfahren bis zur Auszahlung abläuft.
Für den Einbau einer neuen Haustür lässt sich beim BAFA ein Förderantrag mit bis zu 20 Prozent Förderzuschuss stellen; in der Praxis sind das 1.000 bis 3.000 Euro. Die 20 Prozent gelten auf den Komplettbetrag der Schlussrechnung, also nicht nur auf die Tür, sondern auch auf die Arbeiten drumherum – etwa Luftdichtheitsbänder, den PU-Schaum zwischen Rahmen und Mauerwerk, Ausbesserungen an den Laibungen, einen Mauerausschnitt, elektrische Arbeiten, eine neue Briefkastenanlage und die Lohnkosten. Der Antrag wird über den Energieberater eingereicht, dessen Kosten noch einmal mit 50 Prozent bezuschusst werden. Das Fördergeld kommt circa drei Wochen nach Abschluss der Arbeiten auf das Konto.
Antrag und Zuschusshöhe
Beim BAFA kann für den Einbau einer neuen Haustür ein Förderantrag gestellt werden – mit bis zu 20 Prozent Förderzuschuss.
Entscheidend ist, worauf sich dieser Prozentsatz bezieht: Die 20 Prozent gelten auf den Komplettbetrag der Schlussrechnung.
Was außer der Tür noch dazugehört
Dabei geht es nicht nur um die Tür selbst, sondern auch um die Arbeiten, die drumherum entstehen.
Abdichtung und Anschluss
- Luftdichtheitsbänder
- der PU-Schaum zwischen Rahmen und Mauerwerk
- Ausbesserungen an den Laibungen, wenn beim Einbau der Putz kaputtgeht
Änderungen an der Öffnung
Wird die Tür verbreitert und dafür ein Mauerausschnitt gebraucht, kann auch das dazugehören – inklusive neuem Putz.
Ebenso, wenn das Seitenelement weggelassen und die Tür dadurch verkleinert wird.
Technik und Zubehör
- elektrische Arbeiten, zum Beispiel für einen Fingerabdrucksensor
- eine neue Briefkastenanlage
- die Lohnkosten
Der Antrag läuft über den Energieberater
Ein Punkt, den viele vergessen: Der Antrag wird über den Energieberater eingereicht.
Und auch seine Kosten werden noch einmal mit 50 Prozent bezuschusst.
Wann das Geld kommt
Das Fördergeld wird circa drei Wochen nach Abschluss der Arbeiten auf das Konto überwiesen.
Was bedeutet das für Eigentümer?
Weil sich die 20 Prozent auf den Komplettbetrag der Schlussrechnung beziehen, hängt die Höhe des Zuschusses davon ab, wie vollständig die Arbeiten rund um den Einbau abgebildet sind.
Wer nur das Türblatt betrachtet, unterschätzt die Fördersumme entsprechend. Abdichtung, Anschlussarbeiten, Änderungen an der Öffnung, elektrische Arbeiten und die Lohnkosten gehören ebenfalls dazu.
Dass der Antrag über den Energieberater eingereicht wird und dessen Kosten mit 50 Prozent bezuschusst werden, verschiebt zudem die Rechnung für die Beratung selbst.
Fazit
Für eine neue Haustür kann der Staat 1.000 bis 3.000 Euro dazuzahlen. Der Antrag läuft über das BAFA, der Zuschuss beträgt bis zu 20 Prozent, und zwar auf den Komplettbetrag der Schlussrechnung. Förderfähig sind deshalb nicht nur die Tür, sondern auch Luftdichtheitsbänder, der PU-Schaum zwischen Rahmen und Mauerwerk, Ausbesserungen an den Laibungen, ein Mauerausschnitt beim Verbreitern samt neuem Putz, das Weglassen eines Seitenelements, elektrische Arbeiten etwa für einen Fingerabdrucksensor, eine neue Briefkastenanlage sowie die Lohnkosten. Der Antrag wird über den Energieberater eingereicht, dessen Kosten noch einmal mit 50 Prozent bezuschusst werden. Das Fördergeld kommt circa drei Wochen nach Abschluss der Arbeiten auf das Konto.
FAQ
Wie viel Förderung gibt es für eine neue Haustür?
Der Staat kann 1.000 bis 3.000 Euro dazuzahlen. Der Zuschuss beträgt bis zu 20 Prozent.
Worauf beziehen sich die 20 Prozent?
Auf den Komplettbetrag der Schlussrechnung – nicht nur auf die Tür.
Welche Arbeiten sind außerdem förderfähig?
Unter anderem Luftdichtheitsbänder, der PU-Schaum zwischen Rahmen und Mauerwerk, Ausbesserungen an den Laibungen, ein Mauerausschnitt beim Verbreitern der Tür, elektrische Arbeiten für einen Fingerabdrucksensor, eine neue Briefkastenanlage und die Lohnkosten.
Wo wird der Antrag gestellt?
Beim BAFA, eingereicht über den Energieberater.
Werden die Kosten des Energieberaters gefördert?
Ja, seine Kosten werden noch einmal mit 50 Prozent bezuschusst.
Wann wird das Geld ausgezahlt?
Circa drei Wochen nach Abschluss der Arbeiten auf das Konto.
Wenn Sie Ihre Fördermöglichkeiten prüfen möchten, können Sie eine unverbindliche Erstberatung anfragen.
