Energieausweis für Wohngebäude – welcher Ausweis ist erforderlich?
Wir prüfen, welcher Energieausweis für Ihr Gebäude erforderlich ist, und erstellen ihn normgerecht und rechtssicher.
DENA – gelistet • KfW & BAFA – Erfahrung • Antwort in 12 Std.
Was ist ein Energieausweis und welche Ausweise gibt es?
Ein Energieausweis (auch Energiepass genannt) ist ein gesetzlich vorgeschriebenes Dokument, das die energetische Qualität eines Gebäudes bewertet. Er gibt Auskunft über den Energieverbrauch bzw. Energiebedarf, die CO₂-Emissionen sowie die Energieeffizienzklasse eines Wohngebäudes.
Der Energieausweis ist nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) verpflichtend und muss bei Verkauf, Vermietung oder Verpachtung eines Wohngebäudes vorgelegt werden. Inhalt und Form sind gesetzlich geregelt (§§ 79 ff. GEG).
Welche Energieausweise gibt es?
Das GEG unterscheidet zwei Arten von Energieausweisen:
Verbrauchsausweis (Energieverbrauchsausweis)
Der Verbrauchsausweis basiert auf dem tatsächlichen Energieverbrauch der letzten drei Jahre.
Er ist stark vom Nutzerverhalten abhängig und bildet die energetische Qualität des Gebäudes nur eingeschränkt ab.
Typisch für:
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neuere Gebäude
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Gebäude mit ausreichend Verbrauchsdaten
Bedarfsausweis (Energiebedarfsausweis)
Der Bedarfsausweis bewertet die baulichen und technischen Eigenschaften eines Gebäudes – unabhängig vom Nutzerverhalten.
Berücksichtigt werden u. a.:
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Gebäudehülle (Dach, Fassade, Fenster)
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Heizungsanlage
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Baujahr und Dämmstandard
Die Berechnung erfolgt nach DIN V 18599 (bzw. DIN 4108-6 / DIN 4701-10, sofern noch zulässig).
Warum ist der Energieausweis wichtig?
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Rechtssicherheit: Pflichtdokument bei Verkauf und Vermietung
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Vergleichbarkeit: Energieeffizienz von Gebäuden objektiv einschätzen
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Transparenz: Überblick über Energieverbrauch und Kosten
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Orientierung: Erste Hinweise auf energetische Schwachstellen
Was bedeuten Endenergie und Primärenergie?
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Endenergie beschreibt die tatsächlich benötigte Energiemenge für Heizung, Warmwasser (und ggf. Kühlung).
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Primärenergie berücksichtigt zusätzlich die Vorkette der Energieerzeugung, also Gewinnung, Umwandlung und Transport.
Der Primärenergiefaktor ist entscheidend für die energetische Gesamtbewertung eines Gebäudes und spielt eine zentrale Rolle bei gesetzlichen Anforderungen und Förderprogrammen.
Energieausweis einfach erklärt
Für wen ist ein Energieausweis erforderlich?
Egal ob Verkauf, Vermietung oder Neubau – der Energieausweis ist für viele Wohngebäude gesetzlich vorgeschrieben.
Private Eigentümer eines Einfamilienhauses
Ein Energieausweis ist Pflicht bei Verkauf oder Vermietung und schafft Transparenz über den energetischen Zustand des Gebäudes.
Eigentümer von Mehrfamilienhäusern
Der Energieausweis dient als rechtssicherer Nachweis gegenüber Käufern, Mietern und Behörden und ermöglicht Vergleichbarkeit.
Wohnungseigentümer-gemeinschaften (WEG)
Ein Energieausweis ist Grundlage für Vermietung, Verkauf einzelner Einheiten und häufig Voraussetzung bei Modernisierungsvorhaben.
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Häufige Fragen zum Energieausweis – verständlich & rechtssicher erklärt
Der Energieausweis ist ein gesetzlich vorgeschriebenes Dokument, das die energetische Qualität eines Gebäudes bewertet. Er zeigt den Energieverbrauch bzw. -bedarf, die Effizienzklasse (A+ bis H) und dient als Pflichtnachweis bei Verkauf, Vermietung oder Neubau.
Ein Energieausweis ist verpflichtend bei Verkauf, Vermietung, Verpachtung und bei Neubauten. Er muss spätestens bei der Besichtigung vorliegen und bei Vertragsabschluss übergeben werden.
Es gibt zwei Varianten:
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Verbrauchsausweis (basiert auf dem tatsächlichen Energieverbrauch der letzten Jahre)
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Bedarfsausweis (basiert auf einer technischen Analyse des Gebäudes, unabhängig vom Nutzerverhalten)
Das hängt u. a. von Baujahr, Gebäudeart und Sanierungsstand ab. Für ältere, unsanierte Gebäude ist häufig ein Bedarfsausweis vorgeschrieben, während bei neueren oder modernisierten Gebäuden auch ein Verbrauchsausweis zulässig sein kann.
Ein Energieausweis ist 10 Jahre gültig, sofern keine grundlegenden energetischen Änderungen am Gebäude vorgenommen werden, die eine Neuerstellung erforderlich machen.
Die Kosten hängen vom Ausweistyp, der Gebäudegröße und dem Aufwand ab. Ein Verbrauchsausweis ist in der Regel günstiger als ein Bedarfsausweis. Wichtig: Der Ausweis muss von einem qualifizierten Energieeffizienz-Experten erstellt werden, um rechtsgültig zu sein.


